Tippermeldungen zur Saison 2026/2027
Saison 2026/2027: Neustart mit 12 Managern und neuen Pokalmodus
Die Wurstliga startet mit der Saison 2026/2027 in ihre 24. Spielzeit. Gesucht werden die Nachfolger von Banjasz (Meister), Charly(Kanone) und Flutsch (Pokal).
Für die Liga ist es ein Neustart, denn nach dem Rücktritt von Manager Christo, sind nur noch 12 Manager aktiv im Wettbewerb.
Weniger Manager hatte die Liga zuletzt in der Saison 2004/2005. Damals waren nur 8 Manager aktiv. Von 2006 bis 2010 hatte die Liga 13 Manager, von 2011 bis 2015 waren es 14 Manager. Danach erreichte die Liga ihren Höchstanzahl an Managern mit 15 für 3 Jahre von 2016 bis 2018. 2018 erfolgte der 1. Rücktritt durch Manager Bob. In der Liga tippten dann für 2 Jahre von 2019 bis 2020 14 Manager, bis Manager Adolfo zurücktrat. Von 2021 bis 2026 hatte die Liga dann 6 Jahre noch einmal 13 Manager.
Der Rücktritt von Christo hat zur Folge, dass der Pokalmodus geändert werden musste. Seit dieser Saison kommt es im Achtelfinale zu einer sogenannten Qualifikationsrunde. Die 8 Teams die in der Vorsaison die Plätze 5 bis 13 belegt haben (ohne Christo), treten in 4 Paarungen gegeneinander an. Die Gewinner dieser Paarungen werden dann im Viertelfinale den 4 übrigen Managern zugelost, die in der Vorsaison auf den Plätzen 1 bis 4 gelandet sind. Der weitere Pokalverlauf bleibt gleich.
Dann kann es ja losgehen mit der neuen Saison. Zum Auftakt am 1. Spieltag dürfen sich gleich Banjasz als Meister und Flutsch als Pokalsieger im Tipper-Supercup duellieren. Für beide ist es die dritte Teilnahme am Supercup. Keiner konnte ihn bislang gewinnen.
Natürlich versuchen auch wieder drei Aufsteiger die Klasse zu halten. In diesem Jahr sind es Pepe, Sören und Pong, die mit ihren neuen Teams einen Anlauf wagen. Pepe startet mit dem neuen Team "Dolomiti" in die neue Saison. Es ist für den Italiener bereits das 11. Team und damit hält Pepe den alleinigen und traurigen Rekord von 10 Abstiegen aus der Wurstliga. "Mit Dolomiti wollen wir wieder an die guten alten erfolgreichen Zeiten des italienischen Tippsports anknüpfen. Ich glaube ganz fest daran." sagte Pepe.
Sören versucht es dagegen erneut mit "Djugarden". Mit diesem Team war der Schwede bereits in der Saison 2015/2016 ein Teil der Wurstliga. "Die Saison damals war einfach zu kurz. Wir hatten das Gefühl, dass mit diesem Team noch mehr drin ist. Wir wollen es versuchen und es viel besser machen." meinte Sören bei der Vorstellung. Immerhin stand Sören mit Djugarden 2016 im Wurstligapokalfinale.
Pong hat sich für einen Neuanfang mit dem Team "Rote Wächter" entschieden. "Der Volkskongress hat sich einstimmig und natürlich aus freien Stücken für dieses Team entschieden. Ich blicke voller Zuversicht in die neue Saison und hoffe, dass wir wieder an die besseren Zeiten in der Wurstliga anknüpfen können." Zuletzt war Pong zweimal in Folge als Letzter aus der Liga abgestiegen.
Manager Christo - seine Zeit in der Wurstliga bleibt ohne Titel
Die Nachricht vom Rücktritt von Manager Christo aus der Wurstliga schlug am Ende der vergangenen Saison wie eine Bombe ein. Jeder in der Liga wurde vom Schritt des Brasilianers überrascht. "Meine Reise in der Liga geht zu Ende. Mir fehlt es an Kraft, es jedes Jahr aufs neue zu probieren, um Titel mitzutippen. Ich trete einen Schritt zurück und konzentriere mich voll und ganz auf die Jugendarbeit." meinte Christo in seinem Statement. "Am Ende hat es einfach nicht mit einem Titel klappen wollen. Das ist schade. Aber ich nehme trotzdem viele schöne Erinnerungen mit."
Einige Manager waren sehr traurig über den Rücktritt. Pong: "Er wird fehlen." So mancher (Mumbata) zweifelte sogar die Rechtmäßigkeit eines Rücktritts an "Ist sowas überhaupt durch die Regeln erlaubt?".
In seinen 21 Jahren in der Wurstliga trat Christo mit 6 Teams an. Den Anfang machte er mit Flamengo Christo. "Das war eindeutig mein Lieblingsteam" sagte Christo. Mit Platz 3 in der Premierensaison legte Christo gleich gut los. Nach einer Reihe von Abstiegen (2009 mit Flamengo, 2010 mit Botafogo, 2012 Fluminense und 2016 mit FC Santos) kam die wohl erfolgreichste Zeit in der Wurstliga.
Mit dem FC Santa Cruz sammelte Christo u.a. drei 5. Plätze, einen 3. Platz und 2023 sogar die Vizemeisterschaft. Lange hatte der Brasilianer in der Saison 2022/2023 die Tabelle angeführt, doch kurz vor Schluss am 31. Spieltag wurde er doch noch von Jean-Marie überholt.
Nach einem erneuten Abstieg 2025 zog es Christo noch einmal zu seinem Lieblingsteam Flamengo zurück und er beendete die letzte Saison auf einem sehr ordentlichen 6. Platz.
Eine Vizemeisterschaft, zwei 2. Plätze in der Kanonenwertung (2006, 2023) sowie ein Halbfinale im Wurstligacup stehen für Christo in den Geschichtsbüchern. Außerdem war er 2022 Manager des Jahres und Herbstmeister.
5 Jahres-Wertung: Malaka entthront Manfred
In der 5 Jahres-Wertung kam es zu einer Wachablösung. Nach 7 Jahren in Folge wurde Manager Manfred von Platz 1 verdrängt.
Der Deutsche hatte diese Wertung in den letzten Jahren dominiert. 2019 stand er erstmals auf Platz 1 in dieser Wertung begünstigt durch ordentliche Platzierungen und dem Wurstligacuptitel in den Vorjahren. Meisterschaft 2020, Torjägerkanonen (2019, 2020) und ein weiterer Pokaltitel (2019) ließen den Vorsprung des Deutschen weiter wachsen. Zeitweise hatte er sogar einen unfassbaren Vorsprung von 33 Pkt. (2022). Doch der war in den letzten Jahren ziemlich zusammengeschrumpft. Bereits 2024 sah es nach einer Wachablösung aus, als Pong nur 2 Pkt. hinter Manfred lag. Doch auch 2025 konnte sich Manfred noch einmal die Krone aufsetzen.
Nun aber wurde er vom griechischen Manager Malaka überholt, der nun der erfolgreichste Manager der letzten 5 Jahre ist. Bereits 2009 und 2010 hatte er dies geschafft. Hinter Malaka (96 Pkt.) liegen Manfred (95 Pkt.), Flutsch (93 Pkt.) und Jean-Marie (89 Pkt.). Mal sehen ob sich Malaka an der Spitze halten kann, ob Manfred zurückschlägt oder ob ein ganz anderer Manager sich an die Spitze setzt?
Drei neue Aufsteiger in der Saison 2026/2027: Pepe, Sören und Pong
Zahlen, Titel, Rekorde - ein Überblick über die Fakten
Die Liga geht in ihre 24. Spielzeit und wieder einmal versucht sich ein Manager beim Verteidigen der Meisterschaft.
Nun also Banjasz, der als erster Manager der Geschichte zwei Mal in Folge Meister werden möchte. Immerhin in den anderen beiden Wettbewerben ist dieses Kunststück gelungen. In der vergangenen Saison gelang Flutsch die Titelverteidigung im Wurstligapokal. Beim Kanonenwettbewerb war dies bereits Manfred 2020 gelungen.
Bei den Titelträgern gibt es eine Reihe von Rekordsiegern. In der Meisterschaft haben Malaka, Sören, Mumbata und nun auch Banjasz jeweils 3 Titel geholt. Bei der Kanone sind es neben Malaka auch Urs und Charly mit 3 Titeln. Und im Wurstligapokal hat Manager Flutsch mit seinem dritten Pokalsieg zum Rekordpokalsieger Sören aufgeschlossen. Weiterhin Rekordtitelträger bleibt Sören mit 7 Titeln.
Vielleicht findet sich ja auch mal wieder ein Triplesieger- Die einzigen beiden Manager, die das geschafft haben sind weiterhin Jean-Marie (2012) und Pong (2022).
Nachdem Malaka in der Saison 2024/2025 bereits die 100. Tabellenführung bejubeln konnte, muss man sich bei den Spieltagssiegen wohl noch ein wenig gedulden. Momentan führt Pong mit 87 STS vor Malaka und Mumbata mit 83 STS und Banjasz mit 82 STS.
Weiterhin unangefochten bei TP- und SP-Ausbeute steht Malaka vorne und der Grieche geht auch weiterhin als einziger aktiver Manager in die neue Saison, der noch nie abgestiegen ist.
Im Wurstligapokal bleibt Sören weiterhin das Maß aller Dinge (113 Partien, 761 eigen SP, 3 Titel). Doch er bekommt Konkurrenz vom Schotten Flutsch. Kuioses am Rande: Alle 12 aktiven Manager der Wurstliga standen im Pokalwettbewerb zumindest einmal im Finale. Malaka schaffte es in der letzten Saison auch mal ins Finale. Die beliebteste Begegnung im Wurstligapokal ist im Übrigen das Duell zwischen Sören und Gonzales. Dieses gab es bereits 7 Mal.
Weiterhin haben die Rekorde von Gonzales (Beste Hinrunde 2009 mit 123 TP) und Mumbata (Beste Rückrunde 2016 mit 126 TP sowie Manager des Jahres mit 226 TP) Bestand. In der Torjägerkanone werden sich wohl auch in dieser Saison die Manager die Zähne an Pepe`s Bestmarke (280 SP) ausbeißen. Auch die Rekordmeisterschaft mit 227 TP von Gonzales wird hart zu knacken sein.
Und dann ist da ja noch die beste SP-Ausbeute von Manager Banjasz aus der Saison 2023/2024 mit 20 SP. Ob das jemals getoppt werden kann?